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Der Arbeitsprozess- Suchen und Finden

Eindruck Recycling

Es ist ein Gefühl eine Sehnsucht nach mehr...........

Die Bilder sammle ich und ordne sie, ohne System, so dass, beim Suchen in meinen Order und Schachteln immer wieder eine neue Selektion statt findet.

Bestehendes wird umgewandelt.

Ich sammle die Bilder die mich berühren, interessieren.

Persönliche Fotos, Postkarten, Fundstücke, Bilder aus unterschiedlichem Kontext.

Diese Bilder sind die Elemente, die im Zusammenleben Bedeutung erhalten.

Degradierung als reinigungs- Prozess, die Bilder werden bearbeitet, kopiert, vergrössert, verkleinert, ausgeschnitten. Eine Reduktion der ausgangs Identität.

In der Zusammenstellung der einzelnen Elemente zu einem Ganzen, ergibt sich eine neue Sichtweise.

Die Bilder erzählen so eine andere Geschichte, bauen eine eigene Welt.

Im neuen Kontext zusammen gebracht.

Sie werden übereinander gelegt, fliesen ineinander, ohne dass ein Element mehr Gewicht hat wie ein anderes. Es bleibt offen Wer oder Was der Darsteller ist.

Wandzeichnung oder Bleistift “ Grafit” auf Wand.

“Akuko maka omaricha nwanyi”

Wo bin ich? Ein Raum? Ja die Tapete ist sichtbar, oder ein Vorhang! Die junge Frau schaut sich im Spiegel an! Sie hat eine eigenartige Position eingenommen. Und die Kriegerin oder ist es eine Mutter, hat sie Ihr Kind zuhause gelassen, sie trägt es bestimmt auf dem Rücken. Aber was haben diese Frauen miteinander zu tun? Wo Sind sie! Beide am selben Ort!

Es Treffen Zeit und Raum aufeinander an einem Ort der nicht definiert ist. Die Gedanken an ein Nirgendwo, die Sehnsucht Fragen zu stellen. Aber es gibt keine direkte, eindeutige Antwort.

Es ist ein Gedankengang den man machen muss. Jeder kann seine Geschichte lesen, jeder wird seine zusammenhänge finden, so wie es der eigenen Person entspricht.

Mann wir sich an den Titel wenden um weiter zu kommen, doch der ist meine persönliche Geschichte und nur wenige werden ihn sofort verstehen.

“Akuko maka omaricha nwanyi”

Wer diesen afrikanischen Dialekt nicht kennen bleibt die Arbeit eine Art Rebus ohne Lösung, mit Fragen die jede Antwort zulassen. Dieser Titel ist meine Geschichte und muss nicht unmittelbar verstanden werden, jeder soll selbst die Freiheit haben sich zu bewegen.

Die Arbeit ist direkt an die Wand gezeichnet, ist als Reproduktion somit auch jedes Mal ein Unikat.

Die Bilder werden nacheinander an die Wand projiziert und gezeichnet. Die Wandzeichnung in ihrer Ausdrucksform ist geprägt von der Struktur der Wand, vom Augenblick der Handlung.

Die Arbeit nimmt Besitz, breitet sich aus, auf die Wand. Für die Dauer der Ausstellung; ist somit, wie die flüchtig und fantastisch, prekär, verwundbar. Für eine limitierte Dauer bestehend.

Kann aber andererseits jederzeit wieder reproduziert werden, gebunden an einen neuen Ort................................auf der Suche nach der Erfüllung.

 

 

 

 

 

 

 

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